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Gebäude

Der Hof Nomeland besteht aus Häusern aus 5 Jahrhunderten.

Alle sind typisch für ihre Zeit in ihrer Ausformung und Funktion, in ihrem Material und der Bauweise.

Der Raum mit der offenen Feuerstelle und der Luke im Dach für den Rauchabzug stammt von ca. 1680. Die Decke ist wie sie ursprünglich war, nur einige Balken sind ersetzt worden.

Der Lebensmittelspeicher wurde Anfang 1700 gebaut. Er wurde 1906 nach Nomeland gebracht, nachdem der viel grössere, ursprüngliche ins Museum in Kristiansand kam.
Der „Nystog“ am Südende des Hauses stammt von 1820. Die Scheune wurde 1950 neu gebaut, und der moderne Anbau mit Küche wurde 2008 errichtet. Die alten Häuser wurden restauriert von 2006 bis 2009 mit einer finanziellen Unterstützung des Aust-Agder Amts. Der Gedanke war, dass die Häuser zum grössten Teil ihre Ursprünglichkeit behielten, aber gleichzeitig dem modernen Anspruch auf Komfort Genüge tun. Wenn die Häuser nicht benutzt werden, werden sie wieder verfallen. Alle Räume haben Strom und können auch mit Strom beheizt werden.

NYSTOG im Erdgeschoss  –  ÅRESTUA hat eine eigene Seite

Schrankbettwand von 1821

Esstisch mit Bänken

Ein Ofen von Jötul gehört dazu

Der offene Kamin war früher der Herd

Altes und Neues trifft aufeinander

Eine steile Treppe führt in die 1. Etage

Doppelbetten

Tisch mit Bänken

Tür im gleichen Stil wie Betten

 

NYSTOG IN DER 1.ETAGE

Der Raum Nystog wurdeangebaut, als man anfing Häuser mit Kamin und Schornstein zu bauen. Aber auch dieser Haustyp war ziemlich kalt, bevor man den Kamin mit einem Ventil versah und einen Herd zum Kochen bekam. Die, die damals den Hof bewohnten, schliefen im Erdgeschoss. Dort waren die Betten 1,60m lang und 1,05m breit. Jetzt sind sie in den Schrank hinein auf normale Länge verlängert worden.
In der ersten Etage gab es früher drei Doppelbetten 1,60×1,05m, heute sind es zwei normale Doppelbetten 2,00×1,40m.

Nachdem man den Nystog angebaut hatte, schlief man nicht mehr im Gamlestog oder Årestua. Erst wieder als auch dort ein Schornstein gebaut wurde.
In den Nystog haben wir jetzt wieder einen Tisch und die alten Bänke hineingestellt. Hier war immer Wohnzimmer, Küche und der Sammelplatz für die ganze Familie.

DER ANBAU HAT EINE EIGENE SEITE – (Festlokal)

LEBENSMITTERSPEICHER UND ANBAU

Die Restaurierung des Lebensmittelspeichers

Wichtig mit grossen Fenstern

Sitzplatz mit Steintisch

Die Häuser sind mit unbehandelten Paneelen verkleidet, glattgehobelte Kiefer, so wie es früher war. Das Regenwasser kann leicht in das Holz eindringen, aber auch leicht wieder austrocknen. Mit der Zeit bekommen die Paneele ihr charakteristisches, schönes graue Aussehen. Die Eingangstür (die „Prahltür“) ist kobaltblau angestrichen. Als man anfing anzustreichen, war die erste Farbe mennigrot, dann gab es zinkweiss. Kobaltblau war wesentlich teurer. Auf einem Hof, wo man einen Vorratsspeicher in 3 Etagen als Statussymbol baute, hat der heutige Besitzer einen Liter kobaltblaue Farbe für 25 Euro investiert.

Der Vorratsspeicher ist noch nicht fertig restauriert. Es fehlt u.a. noch der traditionelle grosse Baumstamm, der als Treppe zum ersten Stock führt und die Sicherung der Galerie (Söller) in der ersten Etage. Dieser Speicher stammt von Anfang 1700 und stand schon an zwei verschiedenen Stellen in Valle. In der ersten Etage kann man Reste eines aufgemauerten Ofens sehen. Hier wohnte die Familie eine kurze Zeit, nachdem ihr Wohnhaus niedergebrannt war.

An der Südseite des Hauses befindet sich eine Terrasse aus Lärchenholz mit einem Grillkamin. Die riesige Lärche stand bis vor kurzem auf dem Grundstück. Die riesengrosse Steinplatte als Tisch stammt von den Ausgrabungen auf dem Grundstück. Eine entsprechende Sitzgruppe bestehend aus Steinplatte und Steinbänken findet sich hinter der Scheune.

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